Kalifornien war auch schon in den 1980er-Jahren ein besonderer US-Bundesstaat. Vor allem Hippies, Surfer, Künstler, Tech-Freaks und die LGBTQ-Community ließen sich bevorzugt in dem Staat an der amerikanischen Westküste nieder, dessen Spitzname „Golden State“ im Titel von Vikram Seths Erstling ein poetisches Echo findet.
Das ist aber eher ein Zufall, denn der 1986 erschienene Roman spielt in weiten Teilen in der San Francisco Bay Area. Und damit zwischen Silicon Valley und Golden Gate Bridge, die sich über die gleichnamige Meerenge streckt.
Versroman
Wahn, Rausch und Apokalypse – aber auch: Freiheit, Liebe, Alltag in Kalifornien
Vikram Seth wurde mit „Golden Gate“ über Nacht weltberühmt. Nun endlich liegt sein fulminanter Versroman in einer umwerfenden Übersetzung vor. Die Buchkritik.
Thomas Hummitzsch
5 Min
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Der 1952 geborene indische Schriftsteller Vikram Seth, fotografiert im Jahr 1995.
© Philippe Matsas/Imago
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