Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, hat zugegeben, dass die Ukraine im Rahmen eines Friedensabkommens mit Russland möglicherweise Land abtreten muss. Die US-Regierung unter Donald Trump fordert unter anderem, dass die Ukraine die von Russland annektierte Halbinsel Krim als „verloren“ anerkennt.
„Eines der denkbaren Szenarien ist der Verzicht auf Teile des Territoriums“, sagte Klitschko in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der BBC. „Das ist nicht gerecht. Aber vielleicht könnte es – zumindest vorübergehend – eine Lösung für den Frieden sein“, fügte er hinzu. Die Ukrainer, so betonte er, würden jedoch „niemals“ eine Besetzung durch Russland akzeptieren.
Ukrainekrieg
Vitali Klitschko räumt ein: Ukraine muss für Frieden womöglich Gebiete abtreten
Die Ukraine steht unter Druck, einem von Trump vermitteltes Friedensabkommen mit Russland zuzustimmen. Dabei stehen einschneidende Zugeständnisse im Raum.
Katerina Alexandridi
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ARCHIV - Vitali Klitschko, Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew und ehemaliger Boxprofi.
© Markus Schreiber/dpa
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