Die Welt der Filmmusik ist am Samstagabend in Ostthüringen, genauer gesagt in Ronneburg, zu Gast. Die Vogtland-Philharmonie Greiz/Reichenbach lässt in der Bogenbinderhalle monumentale Soundtracks erklingen. Um 19.30 Uhr stehen wieder einmal berühmte Filmmusiken auf dem Programm – ein echter „signature move“ der Crossover-Spezialisten des sächsisch-thüringischen Klangkörpers.
Seit 2018 bringt das Orchester aus Greiz und Reichenbach nun schon Melodien aus großen Blockbustern auch nach Ronneburg. Das Orchester untermalt dabei die prägnantesten Szenen großer Filme, die von media-event-production aus Carlsfeld im Erzgebirge, unter Regie von Intendant Ulrich Wenzel, zusammen mit Großaufnahmen der Künstler taktgetreu auf eine Videowand übertragen werden.
Zu erleben sind diesmal wunderbare Szenen und Titel aus Soundtracks zu „Der Medicus“, „Aladdin“, „Die Unfassbaren“, „Hook“, „Ben Hur“, „Ich bin Nummer vier“, „Legende of Zelda“ oder „Titanic“. Und es wird auch live gesungen – von Tenor Victor Campos Leal und den Pop-Sängern Jasmin Graf, Johannes Pinter sowie dem Leipziger Damentrio Voc A Bella. Die Leitung hat Kapellmeister Simon Edelmann inne, der auch als Moderator durch den Abend führt. Karten gibt es noch online bei eventim und an der Abendkasse.
Vogtland-Philharmonie: So spielt man 25 Prozent aller Kosten selbst ein
Exklusiv: „Vertrauen der Thüringer verloren“ – Mehrheit will Rücktritt von Voigt
Nach den Filmmusiken wird es sinfonisch
Doch nicht nur an der Grenze zwischen ernster und Unterhaltungsmusik ist die Vogtland-Philharmonie in diesen Tagen unterwegs. Es steht das erste Sinfoniekonzert der neuen Spielzeit an, das am Mittwoch, 16. September (19.30 Uhr), im Reichenbacher Neuberinhaus und zwei Tage später zur gleichen Zeit in der Greizer Vogtlandhalle gespielt wird.
Zu Gehör kommt dann Antonín Dvořaks Violoncellokonzert h-Moll. Das Cello streicht an diesen beiden Abenden mit Philipp Schupelius ein junger Ausnahmekünstler und Gewinner des Deutschen Musikwettbewerbes. Dvořaks Violoncellokonzert gilt als Gradmesser für die Qualität von Cellisten und Schupelius bringt mit seinen gerade einmal 23 Jahren genau das nötige Talent und Können mit, diese Abende zu besonderen zu machen.
Philipp Schupelius ist eines der größten Cello-Talente Deutschlands. Ihn kann man beim ersten Sinfoniekonzert der Vogtland-Philharmonie Greiz/Reichenbach in der kommenden Woche erleben.
© Rüdiger Schestag
Preisgekrönt – und zwar einstimmig von der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien – ist auch die Sinfonie Nr. 1 E-Dur des eher weniger bekannten und als letzten österreichischen Sinfoniker geltenden Komponisten Franz Schmidt, die im zweiten Teil des 1. Sinfoniekonzertes 2026/2027 zu hören sein wird. Dieses steht unter der Leitung von Chefdirigent Florian Ludwig. Eine Konzerteinführung mit Michael Pauser findet jeweils um 18.45 Uhr im großen Saal der beiden Konzerthäuser statt.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]