Festival

Aus der Ex-Sowjetunion nach Oberschöneweide: Das Voices Performing Arts Festival mit Exil-Kunst

Musik, Tanz, Theater: Im November präsentiert das Voices Festival an vielen Orten in Berlin performative Künste von Menschen aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Ein Tipp.

3 Min
„Spell“ im Radialsystem am 16. und 17. November: Widerstand gegen das Chaos um uns herum

„Spell“ im Radialsystem am 16. und 17. November: Widerstand gegen das Chaos um uns herum

© Raymond Mallentjer

Was stellt das mit einem an, wenn man seine Heimat dauerhaft verlassen muss? Und bedeutet das bei einem Künstler noch mal etwas anderes? Kann er seine Kunst überhaupt mitnehmen, gar in einem Koffer? Verliert sie dann den direkten Kontext, auf den sie sich bezieht? Erhält sie, neu verortet, eine andere Bedeutung?

Es sind spannende kunstphilosophische und identitätspolitische Fragen, die das Voices Performing Arts Festival aufwirft in seiner nunmehr zweiten Ausgabe vom 2. bis zum 29. November an verschiedenen Berliner Orten: im Kühlhaus in Kreuzberg; im Radialsystem in Friedrichshain; im Silent Green in Wedding; im Theater im Delphi in Weißensee; der St. Elisabeth-Kirche & Villa Elisabeth in Mitte; und im 1-06, einem neuen Spielort in Oberschöneweide: Dort spielt zum Festival-Finale am 29. November die Shortparis, eine experimentelle Post-Punk-Band aus St. Petersburg.

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