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Sicherheit von Juden

Deutsch-Israelische Gesellschaft: Letzte Generation soll Protestaktionen stoppen

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft appelliert an die Letzte Generation. Sie sieht die Sicherheit von Juden durch die Blockadeaktionen gefährdet, erklärt ihr Präsident Volker Beck.

Team News Eva Maria Braungart dpa/Eva Maria Braungart
2 Min
Aktivisten kleben während einer Straßenblockade an einer Abfahrt der A100 am Heidelberger Platz.

Aktivisten kleben während einer Straßenblockade an einer Abfahrt der A100 am Heidelberger Platz.

© Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Die Deutsch-Israelische-Gesellschaft hat die Klimaaktivisten der Letzten Generation aufgefordert, auf ihre Protestaktionen zu verzichten. „Die Berliner Polizei ist am Limit“, teilte DIG-Präsident Volker Beck am Montag mit. Aktionen, die viele Polizeikräfte binden, seien unverantwortlich und gefährdeten die Sicherheit von Jüdinnen und Juden. 

Aufgrund der Personalsituation schaffe es die Polizei bereits jetzt nicht mehr, Pro-Hamas-Demonstrationen zu unterbinden oder dabei Gewalt einzudämmen und gleichzeitig Synagogen und alle anderen jüdischen Einrichtungen ausreichend zu schützen. „Mich besorgt, dass der Objektschutz in manchen Fällen noch weiter reduziert werden könnte.“

Berlins Regierender Bürgermeister kritisiert Letzte Generation scharf

„Liebe „Letzte Generation“, ich appelliere an Euch: Habt ein Einsehen! Zeigt Verantwortung“, so Beck weiter. „Wer Andere zu einer verantwortlichen Klimapolitik bringen will, muss selber zeigen, dass Verantwortung für ihn keine leere Floskel ist.“

Erst am Montagmorgen war bekannt geworden, dass ein Fenster des Jüdische Krankenhauses in Berlin-Wedding beschädigt wurde. Nach Angaben der Berliner Polizei gab es keine Verletzten. Ermittlungen wegen Sachbeschädigung gegen unbekannt laufen noch.

Die Letzte Generation setzte ihre Blockaden am Montag fort. Unter anderem wurden mehrere Abfahrten der Autobahn A100 blockiert. Auch in Charlottenburg und Wilmersdorf klebten sich Aktivisten auf die Straße

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Bereits in der vergangenen Woche hatten Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und Innensenatorin Iris Spranger (SPD) die Gruppe Letzte Generation scharf kritisiert, nachdem mehrere Mitglieder am Dienstagmorgen die Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz mit oranger Farbe besprüht hatten. Wegner und Spranger sagten, Polizistinnen und Polizisten seien im Dauereinsatz, auch um jüdisches und israelisches Leben in Berlin zu schützen. „Und während dieser Belastung begehen Straftäterinnen und Straftäter der sogenannten Letzten Generation Sachbeschädigungen, Nötigungen – Straftaten.“

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