Ein Konzern heißt Volkswagen – doch ausgerechnet die Marke Volkswagen Pkw ist juristisch kein eigenständiges Unternehmen. Der Geschäftsbericht 2025 beschreibt die Struktur ausdrücklich: Volkswagen AG ist die Muttergesellschaft des Konzerns und entwickelt, produziert und verkauft selbst Fahrzeuge der Marken Volkswagen Pkw und Volkswagen Nutzfahrzeuge. Die übrigen Kernmarken des Autogeschäfts sind, anders als diese beiden Marken, eigenständige Rechtsträger. Audi, Škoda, Seat oder Porsche stehen also gesellschaftsrechtlich anders da als die Marke Volkswagen.
Genau diese Besonderheit könnte nun verschwinden. Reuters berichtete Ende Juni unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen, Volkswagen erwäge, das Pkw-Geschäft und die Komponentensparte in eigenständige Einheiten auszugliedern. Bereits wenige Tage zuvor hatte dpa-AFX einen Bericht des Manager-Magazins aufgegriffen, wonach die Kernmarke VW und die Komponententochter in eigene Gesellschaften überführt werden könnten. In derselben Meldung hieß es: Auch Börsengänge einzelner Marken seien denkbar.
Autobranche
Tabubruch in Wolfsburg: Macht Volkswagen die Pkw-Sparte reif für Investoren?
Volkswagen prüft laut Medienberichten, die Pkw-Kernmarke rechtlich zu verselbstständigen. Ein Verkauf an einen chinesischen Hersteller ist nicht belegt.
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Autofabrik von Volkswagen in Zwickau (Archivbild). Die Kernmarke VW und die Komponententochter könnten in eigene Gesellschaften überführt werden.
© Jan Woitas/dpa
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