Wenn ein Schneiderhaus sein Jubiläum begeht, scheint die Welt plötzlich im Einklang mit ihrem Platz an der Sonne. Wie Kiefernharz bei Dämmerlicht glänzt das sorgfältig zurückgebürstete Pomadenhaar. Von manchen Kragen wölben sich Schleifen in Schmetterlingsbahnen bis zur Gürtellinie hinab. Würden Wattebällchen die Gehörgänge blockieren, könnte man dieses Salonszenario womöglich in Mayfair oder Manhattan verorten.
Mode
Vom Bordstein zur Skyline: Der Berliner Herrenschneider Maximilian Mogg
In zehn Jahren von Rixdorf nach New York – die Geschichte von Maximilian Mogg gleicht einem Schneidermärchen aus Träumergarn. Wir haben ihn vier Monate lang begleitet.
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Unweit der Sonnenallee begann Maximilian Mogg seine Passion zu verfolgen.
© Ina Schoenenburg/Ostkreuz
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