Ihr Weg sei Unverschämtheit, über Grenzen gehen. „Ich wollte Sachen immer von innen wissen, reinkriechen, begreifen, was dahinter ist.“ So beschreibt sich Gabriele Stötzer in ihrer „Lokalbestimmung“, einem Text von 1977. Man liest es am Entree zur Ausstellung „Dabei sein und nicht schweigen“ im Berliner Gropius Bau. Es ist der Ort ihrer ersten großen „musealen“ Schau im vor 36 Jahren wieder vereinten Deutschland.
Gropius Bau
Vom DDR-Frauenknast in den Gropius Bau: Der späte Ruhm der Gabriele Stötzer
Kaum eine hat Körper, Macht und Freiheit so radikal befragt wie Gabriele Stötzer. Die Berliner Festspiele widmen der Erfurterin eine große Schau im Gropius Bau.
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Gabriele Stötzer: „Lippen mit Draht“, 1983
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