Migration

Vom Flüchtling zum Entwicklungshelfer: Die vergessene Erfolgsgeschichte der deutschen Rückkehrpolitik

Die Debatte über Rückführungen kennt meist nur zwei Optionen: bleiben oder abschieben. Dabei zeigt ein vergessenes Erfolgsmodell, dass es noch eine dritte Variante gibt.

Dr. Uschi Eid Dr. Kambiz Ghawami
7 Min
Flüchtlinge arbeiten im Flüchtlingscamp Kabarto2 im District Semeel, im irakischen Dohuk.

Flüchtlinge arbeiten im Flüchtlingscamp Kabarto2 im District Semeel, im irakischen Dohuk.

© Ute Grabowsky/photothek.net

Zwei Themen werden zurzeit heiß diskutiert, die bei genauerem Hinschauen durchaus zusammengeführt werden können: Auf der einen Seite wird die klassische Entwicklungskooperation mit der Entsendung teurer deutscher Entwicklungsexperten immer mehr in Frage gestellt. Auf der anderen Seite streiten sich die politischen Parteien über die Möglichkeiten der Rückführung von in Deutschland lebenden geflüchteten Menschen. Gerade die Rückkehrzahl von syrischen Exilanten, Stichwort „80 Prozent“, steht hier aktuell zur Debatte.

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