Osten

Vom Kletterer zum Tourismusunternehmer: Wie Sven-Erik Hitzer die Region mitgestaltet

Der gebürtige Cottbuser betreibt die Gastronomie der Festung Königstein, baut eine Bergbahn in Thüringen und kämpft mit den Folgen von Pandemie, Waldbrand und Bürokratie. Stillstand ist für ihn keine Option.

10 Min
Sven-Erik Hitzer

Sven-Erik Hitzer

© Klaus Heidemann

Es gibt einen Satz, den Sven-Erik Hitzer beiläufig fallen lässt, der aber vieles über ihn verrät: „Ich musste wirklich keine drei Minuten nachdenken, um eine Idee zu haben.“

Man könnte das für Prahlerei halten, wäre da nicht die Liste dessen, was dieser Mann in den vergangenen Jahrzehnten angeschoben, aufgebaut und durchgestanden hat. Die komplette Gastronomie auf der Festung Königstein. Schmilka, das er zum Bio-Refugium entwickelt hat. Die Bergbaude auf dem Rauenstein. Ein Bahnprojekt in Thüringen, die erste Neubau-Bergbahn im Osten Deutschlands seit über hundert Jahren. Zwei Weihnachtsmärkte, einer davon an der Dresdner Frauenkirche. Ein Mittelalterfest, das seit 30 Jahren zu Ostern auf Burg Rabenstein im Fläming stattfindet. Über 200 feste Mitarbeiter, saisonbedingt bis zu 1500. Es drängt sich die Frage auf: Wann schläft dieser Mann?

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