Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich diesen Sommer in Italien die perfekte Urlaubslektüre in der Reisetasche dabei. Für den Zug und für den Strand. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Auch in früheren Urlauben habe ich grandiose Bücher gelesen. Aber: Diesmal passten sie perfekt zur Reise.
Zu verdanken habe ich das meinem Kumpel Elias, der mir die Bücher ausgeliehen hat: Dieter Richters kulturbeflissenes Buch über Neapel, das passenderweise auch „Neapel“ heißt. Helena Attlees Sachbuch „Das Land, wo die Zitronen blühen“, in dem sie anhand von Zitrusfrüchten eine ganze Kulturgeschichte über Italien erzählt, bis hin zur Mafia. Samt leckeren Rezepten!
Und eben Gabriel Zuchtriegels „Vom Zauber des Untergangs“. Wobei Elias mir die englische Version auslieh: „The Buried City“. Gabriel Zuchtriegel ist seit 2021 Generaldirektor des Archäologischen Parks Pompeji, also quasi der Chef von Pompeji. Geboren wurde er 1981 in Württemberg, studiert hat er an der HU in Berlin und in Rom. Inzwischen hat er auch die italienische Staatsbürgerschaft.
Kulturgeschichte
„Vom Zauber des Untergangs“: Was Pompeji mit dem Kotti in Berlin zu tun hat
Unser Autor staunte nicht schlecht, als er Gabriel Zuchtriegels „Vom Zauber des Untergangs“ im Italien-Urlaub las. Der Chef von Pompeji kommt darin auch auf Kreuzberg zu sprechen.
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Pompeji zählt zu den bedeutendsten archäologischen Stätten der Welt und steht im Mittelpunkt von Gabriel Zuchtriegels Bestseller.
© xBBAStockx/Imago
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