Mischwaren

Von der Bühne hinter den Tresen: Das sind die Spätis der Berliner Rapper

In Prenzlauer Berg hat Lucky vom Rap-Kollektiv Teuterekordz stolz seinen eigenen Späti eröffnet – der erste Berliner Rapper ist er mit dieser Idee allerdings nicht.

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Für Rapper und alle anderen: Berliner Spätis sind Kulturgut, Nahversorger und Seelentröster in einem.

Für Rapper und alle anderen: Berliner Spätis sind Kulturgut, Nahversorger und Seelentröster in einem.

© Imago

Spätis sind aus der Deutschrap-Welt nicht mehr wegzudenken. Wo noch vor einigen Jahrzehnten in der DDR vor allem Schichtarbeiter rund um die Uhr mit Bier und Gebäck versorgt wurden, dienen die farbenfrohen Läden heute auch Rappern als Treffpunkt, Videodrehort oder sogar als Bühne für kleinere Konzerte. Längst sind Spätis damit nicht mehr nur romantisierte Kiez-Oasen, sondern fester Bestandteil der Popkultur.

Wenig überraschend also, dass so mancher Berliner HipHop-Künstler den Wunsch hegt, in seiner Stadt ein Stück dieser Popkultur zu besitzen oder gar selbst zu betreiben. Ob sie am Ende tatsächlich hinter dem Tresen stehen, sei mal dahingestellt – doch einige Musiker erfüllen sich diesen Traum, sobald es ihr musikalischer Erfolg einigermaßen zulässt.

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