Wenn über Ostdeutschland gesprochen wird, dann meist in groben Schlagworten: abgehängt, verschlossen, AfD-Land. Gurinder Singh kennt diese Bilder. Sein Leben in Bad Muskau, direkt an der sächsisch-polnischen Grenze, widerspricht ihnen. Der gebürtige Inder kam 2005 nach Deutschland, zunächst zum Studium nach Cottbus, und arbeitete von Beginn an in der Gastronomie.
Alltagsheld
Von der indischen Provinz in die Lausitz: „Über den Osten wird viel geredet. Aber mein Alltag ist ganz anders“
Gurinder Singh kam aus Indien nach Cottbus und betreibt heute das Schlosscafé in Bad Muskau. Ein Gespräch über Fremdzuschreibungen, Heimat – und die Frage, warum er Sachsen anders erlebt als viele Wessis.
12 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Gastronom Gurinder Singh vor dem „Neuen Schloss“ im Unesco-Welterbe im Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau.
© Thomas Meyer/Ostkreuz
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*