Im April 2025 kam es in Spanien und Portugal zu einem großflächigen Stromausfall. Ein lokales Problem bewirkte eine Kettenreaktion, in deren Folge das gesamte öffentliche Leben lahmgelegt wurde. Es dauerte viele Stunden, bis das System wieder hochgefahren werden konnte. Der Schaden: geschätzte 1,6 bis 4 Milliarden Euro. Bei so einem Blackout sind Pumpspeicherwerke (PSW) eine wichtige Reserve. Sie speichern Energie, wenn davon viel zur Verfügung steht, und geben sie bei Bedarf wieder ab.
Wasserkraft
Thüringens Höhenvorteil: Warum Pumpspeicher hier besonders viel Kraft entfalten
Der Freistaat besitzt ein Viertel aller deutschen Pumpspeicher-Kapazitäten. Diese Anlagen stabilisieren bei Stromausfällen das Netz. Doch der Bedarf wird explodieren.
Doris Weilandt
7 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Thüringen ist ein wichtiger Standort für Pumpspeicherwerke: Zwei Techniker (rechts) stehen am Einlaufbauwerk des Oberbeckens im Pumpspeicherwerk Goldisthal (Kreis Sonneberg).
© Stefan Thomas
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*