Transfer

Von der WM zu Union? Lustrinelli will Landsmann nach Köpenick lotsen

Kurz nach dem Trainingslager schlägt der 1. FC Union Berlin offenbar erneut auf dem Transfermarkt zu. Michel Aebischer soll aus der Serie A kommen.

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Michel Aebischer kam bei der Weltmeisterschaft für die Schweiz zum Einsatz.

Michel Aebischer kam bei der Weltmeisterschaft für die Schweiz zum Einsatz.

© IMAGO/Tayfun Coskun

Gerade erst sind die Spieler des 1. FC Union Berlin aus dem Trainingslager in Österreich zurückgekehrt, da bekommt das Aufgebot der Eisernen offenbar weiteren Zuwachs. Wie mehrere italienische Medien übereinstimmend berichten, hat Union ein Angebot für Michel Aebischer abgegeben, der derzeit in der Serie A beim Pisa Sporting Club unter Vertrag steht. Der 29-Jährige würde Trainer Mauro Lustrinelli eine weitere Alternative im zentralen Mittelfeld bieten.

In der vergangenen Saison war der Schweizer Nationalspieler, der bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada in den drei Gruppenspielen und anschließend im Sechzehntelfinale gegen Algerien zum Einsatz kam, vom FC Bologna nach Pisa ausgeliehen.

Anschließend griff eine Kaufpflicht, doch von langer Dauer wird das Engagement von Lustrinellis Landsmann in Italien offenbar nicht sein. Pisa soll einem Verkauf zugestimmt haben, die Ablösesumme zwischen drei und vier Millionen Euro liegen. Zuletzt waren auch der 1. FC Köln und der FSV Mainz 05 mit Trainer Urs Fischer an Aebischer interessiert.

Aebischer würde eine Menge Erfahrung mit in die Hauptstadt bringen. Die im Juli zu Ende gegangene WM war bereits sein drittes großes Turnier, nachdem er zuvor bereits bei der Weltmeisterschaft 2022 in Katar und bei der Europameisterschaft 2024 in Deutschland für die Schweiz zum Einsatz kam. Insgesamt 44 Länderspiele stehen in seiner Vita.

Im von Lustrinelli favorisierten 4-4-2-System käme Aebischer in erster Linie für eine der beiden Positionen im Zentrum infrage. Dort haben nach aktuellem Stand der Dinge Vize-Kapitän Rani Khedira und Eigengewächs Aljoscha Kemlein die Nase vorn. Janik Haberer müsste sich noch weiter hinten anstellen, András Schäfer war von Lustrinelli zuletzt schon auf einer der beiden Außenpositionen eingesetzt worden.

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