Planbar war das natürlich nicht, dass die launige, kleine Satire-Revue um einen in Not geratenen Pottwal, die der Allround-Künstler Heiner Bomhard am vergangenen Wochenende im Deutschen Theater uraufführte, so direkt an die realen Riesenmeeressäuger-Dramen dieser Tage andocken kann. Ein bisschen Finderglück aber darf eine clever ausgefuchste Stückentwicklung schon haben. Gerade auch, wenn sie selbst diese Aktualität so gedämpft in die eigene Präsentation einflechtet, wie es der „Gesang des Pottwals“ nun tut.
Sommertheater
Von Puccini bis Till Lindemann: Das Deutsche Theater mit einer Pottwal-Revue
Heiner Bomhard läutet auf der neuen Hinterhofbühne des Deutschen Theaters den Sommer ein. Kein Spektakel ist zu groß, kein Witz zu billig. Macht das Spaß?
3 Min
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Der Regisseur, Komponist und Parodist Heiner Bomhard tritt auch selbst auf: hier links mit Suppenkelle als Friedrich Merz.
© Thomas Aurin
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