Am 31. August 1969 erklärte Bundesaußenminister Willy Brandt in einem Interview, es werde auch in Zukunft keine Regelungen gehen, in denen die Interessen West-Berlins nicht berücksichtigt sind. Von einer öffentlichen Erörterung der Probleme, die ins einzelne gehe, könne er sich allerdings in diesem Augenblick nichts versprechen. Nach jahrelanger Gesprächspause in der Deutschland- und Berlin-frage hatten die drei Westalliierten in Moskau im August einen neuen Vorstoß unternommen. Angesichts der Dreistaaten-Theorie des Ostblocks war die Einbeziehung West-Berlins in internationale Verträge Bonns immer wieder strittig. "Es hat den Anschein, als ob jetzt in die Ost-West-Beziehungen etwas Bewegung geknmmen ist", hatte der Regierende Bürgermeister Schütz betont.
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