Am 24. September 1969 hat ein Mann aus Hannover zusammen mit einem jungen Helfer Innerhalb drei Stunden an den Havelstränden West-Berlins problemlos 38 Schwäne gefangen. Das war dem Landesforstamt nur recht -- war es doch In West-Berlin durch eine übermäßige Vermehrung zu einer regelrechten Schwanenplage gekommen. Im Winter hielten sich an der Havel 800 bis 900 Tiere auf. Eine überdurchschnittliche Verunreinigung des Wassers sowie ein Rückgang der Schilfbestände drohten. Nach der Aktion des Hannoveraners, die wiederholt werden sollte, wurde beschlossen, bereits im Frühjahr alle erreichbaren Schwaneneier durch Bisamjäger anstechen zu lassen. Der Herr aus Hannover war auch geschäftstüchtig, er verkaufte die Schwäne an Schloßbesitzer und Urlaubsorte.
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