Die Pest gilt als Geißel der Menschheit, die in Eurasien vor allem seit der späten Antike, im Mittelalter und bis in die Neuzeit große Teile der Bevölkerung dahingerafft hat. Doch seit wann die bakteriell verursachte Seuche Menschen zusetzte, war bislang unbekannt. Nun haben Forscher im Südosten von Sibirien den bislang frühesten Nachweis für einen tödlichen Pest-Ausbruch gefunden.
Epidemien
Vor 5500 Jahren im heutigen Russland: Als die Pest zum ersten Mal zuschlug
Lange blieb rätselhaft, wann die Pest-Epidemien erstmals auftauchten. Nun haben Forscher im Südosten Sibiriens einen entscheidenden Fund gemacht.
Walter Willems
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Ausschnitt aus dem Bild „Die Pest“ von Arnold Böcklin, 1898, Kunstmuseum Basel. Jahrhundertlang wütete die tödliche Infektionskrankheit in der Welt.
© Kunstmuseum Basel
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