Wie sich doch die Zeiten ändern. Vor einem Jahr verkündete Hertha-Präsident Fabian Drescher selbstbewusst das Saisonziel: Aufstieg in die Erste Bundesliga. Die Profis von Cheftrainer Stefan Leitl – für viele Beobachter mit dem stärksten Kader aller Teams angetreten – kamen am Ende aber nur auf dem enttäuschenden siebten Rang ins Ziel. Nach dem dritten vergeblichen Anlauf, in die Erste Liga zurückzukehren, sind bei den Blau-Weißen völlig andere Zeiten angebrochen. Die besten und teuersten Profis mussten bei einem bislang beispiellosen Ausverkauf wegen der knappen Finanzen allesamt an zahlungskräftige Konkurrenten abgegeben werden.
Neu dabei sind mit Ausnahme eines Leihspielers dafür ein halbes Dutzend Talente aus der eigenen Akademie. Noch nie ist solch eine unfertige Hertha-Mannschaft in den Saisonstart der 2. Liga gegangen, der die Berliner am Freitagabend zum offiziellen Eröffnungsspiel zum VfL Bochum führt.
Kolumne
Vor dem Zweitliga-Start: Zwei Ost-Klubs lassen Hertha BSC zittern
Die 2. Bundesliga beginnt am Freitag mit dem Duell zwischen dem VfL Bochum und Hertha BSC. Die Berliner dürften es in dieser Saison schwer haben.
Michael Jahn
5 Min
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Der 1. FC Magdeburg um Torwart Dominik Reimann gewann vergangene Saison beide Spiele gegen Hertha BSC.
© IMAGO/Christian Schroedter
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