Handball

Wiegert bremst Erwartung: „Vielleicht brauchen wir mal zwei, drei Jahre Entwicklung“

Vor dem Supercup gegen die Füchse Berlin wagt SCM-Coach Bennet Wiegert den Generationenwechsel. Warum er nach harten Entscheidungen um Geduld wirbt.

Christoph Dach
5 Min
Nachdenklich: Bennet Wiegert weiß vor dem Spiel gegen die Füchse Berlin noch nicht so recht, wohin die Reise mit dem SC Magdeburg gehen wird.

Nachdenklich: Bennet Wiegert weiß vor dem Spiel gegen die Füchse Berlin noch nicht so recht, wohin die Reise mit dem SC Magdeburg gehen wird.

© Franziska Gora/Jan Huebner/Imago

Rein sportlich gibt es nur wenige Auszeichnungen, die an Bennet Wiegert vorbeigegangen sind. Mit seinem Heimatverein, dem SC Magdeburg, hat der Coach und Geschäftsführer Sport unzählige Titel gewonnen, zudem wurde er zwischen 2021 und 2025 fünfmal in Folge zum Handball-Trainer des Jahres gewählt. Kürzlich ist nun eine besondere Ehrung dazugekommen: der Verdienstorden Sachsen-Anhalts.

Ministerpräsident Sven Schulze überreichte ihn Anfang August am Rande eines Vorbereitungsturniers, die Staatskanzlei flankierte den Akt mit einer entsprechenden Pressemitteilung. Demnach werde Wiegert für seine „herausragenden Verdienste als Spieler und Trainer sowie sein Engagement für den Jugendsport und für soziale Projekte“ ausgezeichnet.

Der 44-Jährige ist einer von ganz wenigen Handballern, denen das Kunststück gelang, die Champions League, also den wichtigsten Pokal des Vereinshandballs, sowohl als Aktiver als auch als Verantwortlicher an der Seitenlinie zu gewinnen.

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