Sommerzeit

Zeitumstellung: VVO nimmt Rücksicht auf Nachtschwärmer

Am Wochenende werden die Uhren auf Sommerzeit vorgestellt. Nachtschwärmer in Sachsen müssen sich trotzdem keine Sorgen machen.

3 Min
Für die einen eine Stunde weniger Schlaf - für die anderen eine Stunde weniger Party.

Für die einen eine Stunde weniger Schlaf - für die anderen eine Stunde weniger Party.

© Volker Preufler/imago

In der Nacht vom 28. auf den 29. März ist es wieder so weit: Die Uhren springen von zwei auf drei – und eine Stunde Schlaf ist futsch. Wer dann noch unterwegs ist und auf den letzten Bus hofft, kann aber beruhigt sein.

Für die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) ist der Zeitsprung längst Routine. „Die Uhren auf den Anzeigern, den Fahrzeugrechnern und auch in unserem Leitsystem stellen sich automatisch um – so, wie man das zu Hause von Funkuhren kennt“, erklärt DVB-Pressesprecher Falk Lösch. Die Fahrer müssen gar nichts machen. Auch beim Fahrplan gibt es keine Unklarheiten: Die üblichen Nachtanschlüsse am Postplatz im Halbstundentakt passen sich an. Aus den Treffen um 2.15 Uhr und 2.45 Uhr werden nach dem Vorstellen der Uhren direkt die Anschlüsse um 3.15 Uhr und 3.45 Uhr. „Durch die fehlende Stunde fehlen demzufolge auch zwei Anschlüsse – ohne dass es jemand bemerkt“, so Lösch.

Ähnlich nahtlos läuft es bei den regionalen Linien ins Dresdner Umland: „Trotz der Zeitumstellung müssen sich die Fahrgäste keine Gedanken um ihre Anschlüsse machen", sagt Maik Kiehn, Fahrplaner beim Verkehrsverbund Oberelbe (VVO). Die acht regionalen Nachtbuslinien, die Dresden mit dem Umland verbinden, starten nach dem Postplatztreffen um 1.15 Uhr (noch Winterzeit) und dann erneut um 3.45 Uhr Sommerzeit. Die Busse halten dabei exakt ihren normalen Rhythmus von 90 Minuten ein, unabhängig davon, was auf der Uhr steht.

Wichtige Umsteigeknoten sind neben dem Postplatz die Haltestelle Tharandter Straße, der Käthe-Kollwitz-Platz und der Bahnhof Dresden-Neustadt. Detaillierte Fahrzeiten gibt es unter www.vvo-online.de/nachtverkehr oder in der App VVO mobil.

In Chemnitz ändert sich am Takt der Nachtanschlüsse nichts: Die Fahrten um 1.45 Uhr und 3.45 Uhr laufen wie gewohnt, nur die 2.45-Uhr-Fahrt gibt es in dieser Nacht nicht – weil es die Uhrzeit nicht gibt.

Auch in Leipzig kommen Nachtschwärmer weitgehend sicher nach Hause, auch wenn punktuell Fahrten entfallen. „Die Nachtbusse um 1.11 Uhr fahren noch nach Normalzeit ab Leipzig-Hauptbahnhof. Die nächsten fahren dann nach Sommerzeit um 3.33 Uhr", teilt Frank Viereckl von den Leipziger Verkehrsbetrieben mit. Ab 4 Uhr verkehren alle Linien wieder regulär. Lediglich auf der Linie N17 fallen in dieser Nacht vereinzelt Fahrten weg.

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Ob die verlorene Stunde Schlaf am Sonntagmorgen durch gutes Wetter ausgeglichen wird, konnte allerdings keiner der Verkehrsbetriebe garantieren.

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