Die Autokrise in Deutschland verschärft sich: Die Gewinne von VW, BMW und Mercedes-Benz sind laut Berechnungen des Handelsblatts auf den niedrigsten Stand seit dem ersten Corona-Jahr 2020 eingebrochen.
„Das ist deutlich mehr als ein konjunktureller Einbruch, es ist strukturell“, sagt Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer, Gründer des Center Automotive Research (CAR) in Bochum, auf Anfrage der Berliner Zeitung. „Die nächsten Jahre sind verloren – und der große Verlierer heißt Deutschland.“ Die drei Spitzenkonzerne erwirtschafteten in den ersten drei Monaten des Jahres nur noch ein operatives Ergebnis (Ebit) von 6,4 Milliarden Euro – 23 Prozent weniger als im Vorjahr. Zum Vergleich: Im ersten Quartal 2022 hatte allein der VW-Konzern 8,3 Milliarden Euro verdient – also mehr als alle deutschen Autobauer heute zusammen.
Automobilindustrie
VW, BMW und Co. stürzen auf Corona-Tiefstand ab: „Die nächsten Jahre sind verloren“
Die Gewinne von VW, BMW und Mercedes brechen weiter ein. Experten rechnen mit weiteren Werksschließungen. Müssen deutsche Autobauer jetzt mehr von China lernen?
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Endkontrolle: Die Gewinne von VW, BMW und Mercedes-Benz haben sich seit 2022 mehr als halbiert.
© Hendrik Schmidt/dpa
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