Der Umbau der Wärmeversorgung in Thüringen erfordert nach einer aktuellen Untersuchung Investitionen von rund 17 Milliarden Euro. Die Studie des Berliner Instituts für Makrofinanzen wurde am Montag in Erfurt vorgestellt. Demnach müssen Stadtwerke und Energieversorger diese Summe bis zum Jahr 2045 in ihre Wärmenetze stecken, um die vom Bund vorgegebenen Klimaziele einzuhalten.
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Peter Zaiß, Geschäftsführer der Stadtwerke Erfurt (SWE), sprach gegenüber MDR THÜRINGEN von einer Generationenaufgabe. Die Finanzierung sei mit „irrsinnigen Investitionskosten" verbunden, die eine einzelne Kommune nicht allein bewältigen könne. Zaiß forderte einen Mix aus Förderinstrumenten von Bund, Land und Kommune. Denkbar seien etwa verbilligte Darlehen oder Bürgschaften. Erklärtes Ziel sei es, die Preise für die Wärmekunden stabil zu halten.
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