Israel-Hamas-Krieg

Israelis bewaffnen sich: „Man ist nicht einmal im eigenen Haus sicher“

Seit dem 7. Oktober ist die Nachfrage nach Waffen in Israel drastisch gestiegen. Schießplätze können den Andrang kaum noch bewältigen. Eine Reportage aus Kfar Saba.

Lukas Moser
12 Min
ARCHIV - Ein Schusswaffenausbilder beobachtet einen Israeli beim Abfeuern einer neu gekauften Pistole auf einem Schießstand in einem Waffenladen.

ARCHIV - Ein Schusswaffenausbilder beobachtet einen Israeli beim Abfeuern einer neu gekauften Pistole auf einem Schießstand in einem Waffenladen.

© Debbie Hill/Imago

Der Parkplatz der Shooting Range von Kfar Saba ist bis auf den letzten Platz besetzt. Im Eingangs- und Wartebereich werden Kaffee und Tee serviert – obwohl: Serviert wird hier in Wahrheit gar nichts, man muss sich selbst bedienen. „Die Angelegenheiten selbst in die Hand nehmen“, das ist quasi das Credo der Menschen hier auf dem Schießplatz: Sich selbst mit einer Waffe schützen, weil die Sicherheit ansonsten nicht gewährleistet wäre.

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