Nach den desaströsen Wahlergebnissen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz rumort es in der SPD. Doch die beiden Vorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas wollen nicht zurücktreten. Zumindest jetzt noch nicht. Neue Köpfe an der Spitze könnten doch das Profil der SPD schärfen und die Partei wieder nach vorn bringen, oder? So zumindest die übliche und immer wiederkehrende Idee der Sozialdemokratie in den vergangenen 22 Jahren. Seit Gerhard Schröder wurde das Amt neunmal durchgereicht – die zwischenzeitlich kommissarischen Vorsitzenden nicht eingerechnet.
Sozialdemokratie
Wahl-Debakel: Die SPD hat sich links festgefahren – neues Personal hilft da auch nicht
Die Sozialdemokraten setzen voll auf Klassenkampf und verkennen beharrlich die Realität. Und doch bleibt der SPD damit eine Chance zum Überleben. Eine Analyse.
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Lars Klingbeil und Bärbel Bas bleiben erst mal SPD-Vorsitzende: Laut Klingbeil verdient die SPD-Zielgruppe maximal 3000 Euro im Monat.
© Christian Spicker/imago
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