Wahlrecht

Wahlrecht für Ausländer: Warum die Staatsbürgerschaft mehr ist als ein Stück Papier

Die Linke will das Wahlrecht für Ausländer nach fünf Jahren Aufenthalt. Damit löst sie das Wahlrecht von der Staatsbürgerschaft und stellt automatisch deren Sinn infrage. Ein Kommentar.

5 Min
Heidi Reichinnek (Die Linke) bei einem Statement im Bundestag

Heidi Reichinnek (Die Linke) bei einem Statement im Bundestag

© Andreas Gora/IMAGO

Die Linke fordert in einem Antrag im Bundestag das Wahlrecht für Ausländer, die seit mindestens fünf Jahren legal in Deutschland leben. Millionen Menschen würden damit an Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahlen teilnehmen können, ohne deutsche Staatsbürger zu sein. Was aber bedeutet die deutsche Staatsbürgerschaft noch, wenn man ihre wichtigsten Rechte auch ohne sie erhält?

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