„AfD Abgemeldet“ steht auf einem Plakat, das in Halle aufgetaucht ist. Daneben ein QR-Code zum Bürgerservice der Stadt. Die Botschaft: Wer bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt die AfD verhindern wolle, solle sich rechtzeitig ummelden. Im Netz reichte das für Empörung. Von „undemokratischen Tricksereien“ und „Wahlbetrug“ war die Rede.
Ganz neu ist die Idee nicht. Schon vor der Thüringer Landtagswahl 2024 wurden Studenten aufgerufen, ihren Hauptwohnsitz rechtzeitig an den Studienort zu verlegen. Damals kam der Aufruf allerdings als offene Hochschulkampagne daher, ohne parteipolitische Botschaft. In Sachsen-Anhalt tritt nun offener Anti-AfD-Aktionismus hinzu. Was steckt dahinter, und wie groß kann die Wirkung solcher Aufrufe überhaupt sein?
Hauptwohnsitz
Ummelden gegen die AfD: Der vermeintliche Wahltrick
Ein Plakat in Halle ruft zur Ummeldung vor der Landtagswahl auf, um gegen die AfD zu stimmen. Das erinnert an eine Kampagne aus Thüringen. Eine Bilanz.
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Können Ummeldungen nach Sachsen-Anhalt eine Mehrheit der AfD im Parlament verhindern?
© Hendrik Schmidt/dpa
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