Eurovision Song Contest 2026

„Wahnsinnig peinlich und unangenehm“ – Streit über Boykott wegen Israels ESC-Teilnahme

Nach der Entscheidung, Israel beim kommenden Eurovision Song Contest zuzulassen, kündigten mehrere Länder ihren Boykott an – und geraten prompt selbst in die Kritik.

4 Min
Der Boykott wegen Israels ESC-Teilnahme löst heftige Diskussionen aus.

Der Boykott wegen Israels ESC-Teilnahme löst heftige Diskussionen aus.

© Jessica Gow/Imago

Nun steht es fest: Israel darf am Eurovision Song Contest 2026 in Wien teilnehmen. Nachdem im Vorfeld bereits heftig gegen eine israelische Beteiligung protestiert worden war, dürfen nach Zustimmung der Mitgliedssender der Europäischen Rundfunkunion (EBU) zu einer Regeländerung alle Länder an dem Musikwettbewerb teilnehmen, die das wünschen, wie die EBU mitteilte.

Eine Entwicklung, die umgehend auf Widerspruch stieß. Gleich mehrere Länder kündigten an, den ESC zu boykottieren, sollte Israel tatsächlich antreten. Eine Reaktion, die grundsätzlich infrage stellt, wie politisch der Wettbewerb eigentlich sein soll.

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