Ein amerikanisches Cabrio aus den Sechzigern glänzt in der Sonne. Daneben steht Tim Meyer und spricht über etwas, das moderne Autos seiner Meinung nach kaum noch besitzen: „Das Auto hat eine Seele.“ Wenige Meter weiter erzählt ein Mann von einem Wartburg, den nach der Wende niemand mehr haben wollte. Für 50 D-Mark kaufte er den Wagen, restaurierte ihn über Jahre – und schraubt noch heute in derselben Werkstatt, in der schon sein Vater gearbeitet hat.
Mobilität
Erinnerungskultur auf vier Rädern: Wie Wartburg, Trabant und Moskwitsch ein zweites Leben erhalten
Zwischen Werkstattgeruch und Wendezeit: Warum Menschen an Oldtimern festhalten, obwohl die Welt längst weitergefahren ist.
6 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Oldtimer stehen beim Oldtimertreffen in Magdeburg dicht an dicht – glänzender Lack, offene Motorhauben und Geschichten, die weit über Technik hinausgehen.
© Andreas Lander/dpa
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*