Analyse

Ein SPD-Phänomen: Warum Mecklenburg-Vorpommern seine „Manu“ mag

Manuela Schwesig ist deutlich beliebter als ihre SPD. Selbst Nord Stream hat ihr erstaunlich wenig geschadet. Was macht die Ministerpräsidentin anders?

9 Min
Manuela Schwesig (SPD) mit dem Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) bei der Auftaktkundgebung der SPD zur Landtagswahl in MV.

Manuela Schwesig (SPD) mit dem Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) bei der Auftaktkundgebung der SPD zur Landtagswahl in MV.

© Jens Büttner/dpa

Manuela Schwesig hat etwas geschafft, wovon ihre SPD deutschlandweit derzeit nur träumen kann: Sie wird von einer deutlichen Mehrheit der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern positiv gesehen. Bei einer hypothetischen Direktwahl des Ministerpräsidenten würden sich laut Infratest dimap 60 Prozent für Schwesig entscheiden, nur 25 Prozent für ihren AfD-Herausforderer Leif-Erik Holm. Die SPD selbst kommt in Umfragen nicht auf solche Werte.

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