Am Rathaus von Tangermünde hat sich die Stadt zum ewigen Gedenken an eine Schandtat die lebensgroße Figur einer jungen Frau gesetzt: ein „verruchtes Weib“, das die Stadt absichtlich in Brand gesteckt haben soll. Eine mit wildem Leben. Tochter eines „ausländisch Weib“, wie Bürgermeister Kaspar Helmreich in einer Chronik schrieb: „ein Hürlein (ich wolte sagen Töchterlein), an welchem nicht ein gutes Haar von Geburt an zu finden war“.
Geschichtsbenutzung
Ulrich Siegmund und Grete Minde: Was ein Justizfall von 1619 mit der AfD zu tun hat
Vor 400 Jahren soll die junge Frau Tangermünde in Brand gesteckt haben. Sie wurde gefoltert und brutal hingerichtet. Methoden wie im Corona-Umgang mit Kindern?
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Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD in Sachsen-Anhalt, unterhält sich mit dem Zwillingspaar Birgit (l) und Karin.
© Hendrik Schmidt/dpa
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