Migration

Haftbefehle, geklaute Autos, Drogenkuriere: Was die deutschen Grenzkontrollen bislang brachten

Seit anderthalb Monaten kontrolliert die Bundespolizei an den Grenzübergängen. Dass die Zahl illegaler Einreisen derzeit abnimmt, hat aber noch andere Gründe.

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Beamte der Bundespolizei sprechen mit dem Fahrer eines Pkw an der Autobahn A15, an der Grenze zwischen Polen und Deutschland.

Beamte der Bundespolizei sprechen mit dem Fahrer eines Pkw an der Autobahn A15, an der Grenze zwischen Polen und Deutschland.

© Frank Hammerschmidt/dpa

Osteuropa hat seine Binnengrenzen dichtgemacht. Und auch die Kontrollen an den deutschen Außengrenzen wirken offenbar. Ein Nebeneffekt: Die Grenzer greifen zahlreiche Straftäter auf.

Innerhalb eines Monats stellte die Bundespolizei 11.000 unerlaubte Einreisen fest. Nachdem sie schon an der Grenze zu Österreich kontrollierte, finden seit dem 16. Oktober auch an den Landgrenzen zu Polen, Tschechien und der Schweiz Kontrollen statt, um der illegalen Migration Herr zu werden. Bis zum 17. November stellte die Bundespolizei dabei mehr als 11.000 unerlaubt eingereiste Personen fest. Unter diesen waren etwa 4800, die schon einmal aus Deutschland abgeschoben wurden, darunter Straftäter, die mit einem Einreiseverbot belegt wurden.

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