Es ist kurz vor sieben am Abend des 9. November 1989, einem Donnerstag. In Ost-Berlin sitzt Günter Schabowski im Pressezentrum der DDR-Regierung vor den Kameras und verkündet auf einer Pressekonferenz die neuen Reiseregelungen für DDR-Bürger ins westliche Ausland. Wenig später werden die Bilder aus Berlin um die Welt gehen. Der Schlagbaum geht auf, Menschen stehen auf der Mauer, Trabis sammeln sich an den Grenzübergängen und Fremde fallen sich in die Arme. Ein Land steht Kopf. Das Ende der DDR ist eingeläutet, auch wenn es die meisten zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen.
Mauerfall
„Was passiert jetzt?“ – Als die Mauer fiel, kamen Angst und Ungewissheit
Dirk und Petra Vitense aus Neubrandenburg erlebten den 9. November 1989 anders als viele andere. Statt Jubel und Aufbruch bestimmte die Sorge um die Zukunft diesen Abend.
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Dirk und Petra Vitense sind inzwischen Rentner und genießen ihre Zeit, so oft es geht, auf der Insel Usedom und auf dem Darß.
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