Zur Rettung des Fusionsprozesses mit der Linkspartei will die WASG ihren Berliner Landesverband notfalls von der Abgeordnetenhauswahl abmelden. Führende Politiker beider Parteien begründeten den außergewöhnlichen Schritt in einem Positionspapier gestern in Berlin damit, dass sie die bis Juni 2007 vereinbarte Gründung einer neuen linken Partei in Deutschland nicht von regionaler Ebene torpedieren ließen. Der Berliner WASG-Vorstand kündigte an, das Papier auf seine Forderungen zur Abgeordnetenhauswahl zu überprüfen, nannte das Vorgehen des Bundesvorstandes aber "undemokratisch und autoritär". Seite 18
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