Prüfend betrachtet Matthias Singer einen Teil der Ausstellung "Wasser in der Stadt". Der Mitarbeiter des Architektenbüros Steiner hat die Schau, die eines von Berlins Expo-Projekten ist, mit aufgebaut. Die Ausstellung im Werkstattgebäude der ehemaligen Stralauer Glashütte, Alt-Stralau 63-67, erwartet ab Donnerstag ihre Besucher. Auf zwei Etagen wird gezeigt, was für eine "Schönheit am Wasser" Berlin ist: Über rund 600 Kilometer schlängeln sich Flüsse und Kanäle durch die Stadt. Zu sehen ist auch, wie stiefmütterlich Berlin bislang mit seiner Lage umging - hundert Jahre lang war die Spree ein Gewässer für Industrieansiedlung, für 29 Jahre war sie der Grenzfluss. Wie Berlin nun seine Chance als Wasserstadt entdeckt und zu nutzen beginnt, ist zu sehen. Außerdem zeigen die Wasserbetriebe den Weg des Wassers von seiner Gewinnung bis zur Abwasserreinigung. Die Schau ist dienstags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet fünf Mark (ermäßigt drei Mark).
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