Eine Lösung für das von Musk verkannte Wasserproblem der Region soll nun sein, ein Grundwasservorkommen im nahegelegenen Hangelsberg anzuzapfen. Das wird derzeit vom Landesamt für Rohstoffe, Geologie und Bergbau geprüft. Der Geologe Dietmar Brose gibt zu bedenken, dass Ergebnisse frühestens in zwei bis drei Jahren zu erwarten seien. Der gesamte Prozess könne bis zu fünf Jahre dauern. Daher dürfe man sich jetzt nicht „politisch-motiviert vor den Karren spannen lassen“. Wichtig sei, eine saubere Facharbeit zu leisten – sollte sich im Nachhinein herausstellen, dass Dinge irreparabel seien, habe man nichts gewonnen, so Brose.
Brandenburgs Umweltminister Vogel ist irritiert von Musk
Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel (Grüne) zeigt sich in einer RBB-Reportage über die Trockenheit in Berlin und Brandenburg verwundert über Musks Aussagen. Den Brandenburger Seenreichtum mit Wasserreichtum gleichzusetzen, sei „ein grundlegendes Missverständnis“. Im bundesweiten Vergleich sei Brandenburg die Region mit den geringsten Niederschlägen pro Quadratmeter. Musk erliege einem Irrglauben, wenn er annimmt, dass in der Region Grünheide Wasser in Unmengen zur Verfügung steht – „das tut es nicht“, so der Grünen-Politiker weiter.
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Tesla: Gigafactory verbraucht nur wenig Wasser
Tesla verwies laut Medienberichten darauf, dass die geplante Gigafactory vergleichsweise wenig Wasser verbrauche. Außerdem habe man den Spitzenverbrauch bereits gesenkt und wolle ihn weiterhin optimieren. Erst Mitte Juli sind der Naturschutzbund (Nabu) und die Grüne Liga Brandenburg mit einem Eilantrag gegen die vorzeitige Baugenehmigung der Tesla-Fabrik gescheitert. Dennoch fehlt Tesla die endgültige umweltrechtliche Genehmigung bis jetzt – man baut daher mit vorzeitigen Zulassungen.
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Armin Laschet lacht mit
Den erwähnten Lachanfall hatte Musk übrigens im Beisein von einem, der sich mit unpassenden Lachern nur allzu gut auskennt: Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU). Gemeinsam besichtigten sie die Tesla-Baustelle in Grünheide. Was vielleicht kaum überraschen mag: Laschet, die rheinländische Frohnatur, lachte solidarisch mit.
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