Die violett glasierten Klinker glänzen im Sonnenlicht. Das runde Dach erinnert an eine Pickelhaube. Der alte Wasserturm am Bahnhof Ostkreuz ist ein ungewöhnliches Bauwerk. Seit Jahrzehnten steht er ungenutzt da – ein Kontrast zu dem regen Betrieb auf einer der wichtigsten Bahnstationen von Berlin. Das soll sich ändern. In den Turm soll Leben einziehen, und künftig soll er für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Der Eigentümer geht davon aus, dass das Nutzungskonzept in diesem Jahr fertig wird.
„Jetzt, da das Ostkreuz fertiggestellt ist, können wir mit unseren Planungen beginnen“, teilte der Immobilienentwickler Uwe Fabich der Berliner Zeitung auf Anfrage mit. „Wir sind in Abstimmung mit dem Denkmalamt und werden Vorschläge erarbeiten.“
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Verkehr
Wasserturm am Bahnhof Ostkreuz: Der neue Premium-Blick auf Berlin – so sehen die Pläne aus
Das ungewöhnliche Gebäude dämmert seit vielen Jahren vor sich hin. Doch jetzt ist endlich der Weg frei für ein Zukunftskonzept. Erste Ideen gibt es bereits.
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Der alte Wasserturm von 1912 ist das inoffizielle Wahrzeichen des Bahnhofs Ostkreuz. Das denkmalgeschützte Gebäude, mit violett glasierten Klinkern verkleidet, steht seit langem leer.
© Peter Neumann/Berliner Zeitung
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