Foto: Die griechisch-orthodoxe Kirchengemeinde von Berlin feierte gestern erstmals die traditionelle "Große Wasserweihe" in der Stadt. Emmanuel Sfiatkos, der Berliner Archimandrit des Ökomenischen Patriarchats, warf am Schiffsanleger "Haus der Kulturen der Welt/Bundeskanzleramt" mehrere Male ein goldenes Kreuz, das an einem Band befestigt war, in die Spree. Das Fest soll an die Taufe Jesu im Jordan erinnern und gilt als symbolische Weihe von Natur und Schöpfung. In Griechenland ist es üblich, dass Jugendliche nach dem goldenen Kreuz tauchen. In Berlin wurde aber nicht getaucht - die Wasserschutzpolizei hatte dies wegen der Kälte verboten. Mehr als hundert Zuschauer begleiteten die Zeremonie. Im Großraum Berlin leben mehr als 10 000 Griechen.
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