UN-Biodiversitätskonferenz

Wegen Pandemie und Krieg: Ziele zum Schutz der Natur könnten verschoben werden

Eigentlich sollten bis 2030 zahlreiche Maßnahmen zum Erhalt der biologischen Vielfalt umgesetzt werden. Doch der Plan droht zu scheitern.

Elena Matera
Elena Matera
3 Min
Ziehende Kraniche verweilen in einem Naturschutzgebiet nördlich des Sees Genezareth im Norden Israels. Bis 2030 sollen rund 30 Prozent der Meeres- und Landflächen unter Schutz gestellt werden.

Ziehende Kraniche verweilen in einem Naturschutzgebiet nördlich des Sees Genezareth im Norden Israels. Bis 2030 sollen rund 30 Prozent der Meeres- und Landflächen unter Schutz gestellt werden.

© dpa/AP/Oded Balilty

Grund seien die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine. Es sei möglich, so Mrema, dass die Delegationen angesichts der großen finanziellen Bürden zur Überwindung der Corona-Pandemie und der Folgen des Kriegs in der Ukraine mehr Zeit für die Umsetzung der Maßnahmen benötigten. Mrema räumte in ihrer Rede ein, dass die Verhandlungsführer „im Schatten einer globalen Pandemie und eines militärischen Konflikts arbeiten würden“. Sie forderte sie jedoch auf, „durch ihr Handeln die Kraft der internationalen Zusammenarbeit und des Multilateralismus zu demonstrieren“.

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