Es ist ja schon zu einer schönen Tradition geworden, dass es im Advent in Berlin nicht nur herkömmliche Weihnachtsmärkte mit Kunsthandwerksnippes, Glühwein und Karussells gibt, sondern auch Design-Märkte, auf denen junge Kreative ihre Produkte feilbieten.Der größte davon ist Holy Shit Shopping, der vor fünf Jahren der erste alternative Weihnachtsmarkt war. In diesem Jahr findet er nicht mehr im Café Moskau sondern im Postbahnhof statt, dort ist auf 2 000 Quadratmetern Platz für mehr als 130 Künstler und Kreative. Und statt Jingle Bells-Gedudel sorgen DJs und VJs mit Sound- und Bildcollagen für Shoppinglaune.Auch MoKuzuMimi - die Abkürzung steht für Mode und Kunst zum Mitnehmen - hat am Nikolaustag schon Tradition: Die 26 Künstler der Weddinger Gerichtshöfe bieten wieder Kunst in Tüten für maximal 100 Euro an. Der Designmarkt 3&33, der im vergangenen Jahr noch in einer Kirche in Mitte stattfand, fällt in diesem Jahr aus. Dafür gibt es neu den Weihnachtsmarkt der Trendmafia in einer ehemaligen Bank in der Frankfurter Allee: 70 Kreative bieten dort Mode, Fotografie, Design, Schmuck und Kunst an, und am zweiten Adventssonntag tritt ein Eiskünstler live auf.Während es bei diesen Märkten vor allem Originelles made in Berlin gibt, haben sich für das Weihnachtsshopping im Hotel Ku'Damm 101 auch internationale Designer eingemietet. Ihnen dienen 28 Zimmer als Showroom. (eds.)MoKuzuMimi: 6.12. 18-24 Uhr Gerichtshöfe Wedding, Gerichtstr. 12,Ku'Damm 101: 6. 12. 12-22, 7. 12. 12-20 Uhr, Kurfürstendamm 101,Trendmafia: 6.+7. 12. 13-20 Uhr, Frankfurter Allee 21a, Eintritt 2 Euro,Holy Shit Shopping: 13. 12. 12-22 Uhr, 14. 12. 12-20 Uhr, Postbahnhof, Straße der Pariser Kommune 8, 3 Euro.
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