Bedürftige Berliner Familien sind an Heiligabend von „Die Arche“ und dem Hofbräu Berlin zu einem kostenlosen festlichen Weihnachtsessen eingeladen worden. Insgesamt 750 Menschen hätten an dem Fest im Hofbräu am Alexanderplatz teilgenommen, sagte der Sprecher des christlichen Kinder- und Jugendwerks „Die Arche“ am Samstag auf Anfrage. Darunter seien 450 Kinder gewesen.
Bei dem Festessen waren demnach 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Restaurants ehrenamtlich im Einsatz. Anschließend erhielten die Kinder Geschenke, die zuvor von Spendern im Hofbräu mit der Altersgruppe markiert abgegeben worden waren. Es wurden Geflügel, Rotkohl, Grünkohl und Klöße serviert.
Nach einer pandemiebedingten Pause von zwei Jahren beschränkte sich das Weihnachtsessen für Bedürftige auf das untere Geschoss des Lokals. Im kommenden Jahr werde es wieder auf beiden Stockwerken des Hofbräu mit Platz für bis zu 2000 Gäste stattfinden, so der Sprecher der „Arche“.
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Gestiegene Lebensmittelpreise belasten benachteiligte Familien
Die „Arche“ sei dankbar, dass nach der Corona-Pause wieder das traditionelle Weihnachtsessen im Hofbräu Berlin gemeinsam durchgeführt werden kann, sagte Arche-Gründer Bernd Siggelkow. Die gestiegenen Lebensmittelpreise hätten die Situation benachteiligter Familien noch einmal dramatisch verschlechtert: „Uns erreichen immer mehr Hilferufe von verzweifelten Müttern, die einfach nicht mehr wissen, wie sie den Monat überstehen und ihre Kinder ausreichend ernähren sollen.“
Das Weihnachtsessen für Bedürftige im Hofbräu Berlin fand erstmals 2018 statt. In der Corona-Zeit hatte das Wirtshaus in den Wintermonaten tagsüber für Obdachlose geöffnet.
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