Für viele Berlinerinnen und Berliner gehört der Weihnachtsmarktbesuch zur Adventszeit dazu – vor allem nach den entbehrungsreichen Pandemiejahren. Diese Mischung aus Lichterglanz, Glühweinduft, verschiedensten Leckereien und besinnlicher Musik spricht all unsere Sinne an und sorgt für echtes Weihnachtsfeeling.
Nun sind Weihnachtsmarktbesuche mit allerhand Verlockungen verbunden – und alle kosten extra. Nicht so bei Berlins einzigem All-inclusive-Weihnachtsmarkt im Spreespeicher, der am Montag (20.11.) eröffnet hat und offiziell „Weihnachten an der Spree“ heißt. Hier zahlen Sie einmal Eintritt und können dann quasi hemmungslos genießen. Am 23. Dezember schließt der Weihnachtsmarkt, auf dem man so viel essen kann, wie man möchte.
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Wie kommt man zum All-inclusive-Weihnachtsmarkt?
Der Spreespeicher ist direkt an der Spree (Stralauer Allee 2, Friedrichshain), rechts sieht man die wunderschöne Oberbaumbrücke. Von der dortigen Bushaltestelle (Bus 347) sind es nur 300 Meter, aber auch auf der Stralauer Allee hält der Bus.
Der Spreespeicher liegt so ziemlich in der Mitte zwischen den 347er-Haltestellen Oberbaumbrücke und Stralauer Allee, man läuft jeweils etwa fünf Minuten. Vom Ostbahnhof sind es zwölf bis 13 Minuten mit dem Bus, zu Fuß 20 Minuten – aber immerhin entlang der East Side Gallery.
Sie gelangen auch vom Bahnhof Warschauer Straße (Tram M10, S3, S5, S7, U1, U3) zum Spreespeicher. Zu Fuß sind das ungefähr zehn Minuten, ebenso vom U-Bahnhof Schlesisches Tor (U1, U3), der auf der Kreuzberger Seite der Spree liegt. Sie müssen dann die Oberbaumbrücke überqueren.
Der Name ist Programm: „Weihnachten an der Spree“ ist Berlin-Panorama mit Festtagsbeleuchtung.
© Spreespeicher Event GmbH
Generell wird eine Anreise mit den Öffis empfohlen, weil es direkt am Spreespeicher keine Parkplätze gibt. Sie können im Kiez gegenüber, in den Wohnstraßen, parken, müssen hier jedoch ein Parkticket lösen (drei Euro pro Stunde, montags bis samstags bis 24 Uhr). Zudem gibt es nebenan im nhow-Hotel eine Tiefgarage, die eigentlich nur von Hotelgästen genutzt werden darf (zwei Euro pro Stunde).
Kostenpflichte Parkplätze gibt es weiterhin rund um die Mercedes-Benz-Arena (Parkhaus drei Euro pro Stunde; Tageshöchstsatz 30 Euro) und die East Side Mall (die ersten beiden Stunden jeweils 1,50 Euro, danach 2,50 Euro; max. 10 Euro für 24 Stunden). Von dort laufen Sie aber auch gute zehn Minuten bis zum Spreespeicher.
Was erwartet mich auf dem All-you-can-eat-Weihnachtsmarkt?
Der 2000 Quadratmeter große Spreespeicher-Weihnachtsmarkt findet – wenig überraschend – im Freien statt. Damit niemand frieren muss, gibt es beheizte Sitzecken und Feuertonnen. Körperliche Ertüchtigung sorgt ebenso dafür, dass einem warm wird. So wird Eisstockschießen, Hau-den-Lukas und Baumnageln angeboten; all das ist im Eintrittspreis (siehe unten) inkludiert.
Auch Speisen und Getränke sind mit dem Eintrittsticket abgegolten. Die Auswahl ist groß. Acht verschiedene herzhafte Gerichte stehen zur Auswahl, darunter Finnisches Flammlachs-Baguette mit Meerrettich-Dill-Sauce sowie Pulled Pork Burger mit Senfzwiebeln und Rotkohl. Zudem gibt es vegane Kürbissuppe, Pilzpfanne und Laugenbrezeln.
Wer es süß mag, wird es schwer haben, sich zu entscheiden. Angeboten werden Crepes, Waffeln, Quarkbällchen, gebrannte Mandeln und Hefeklöße mit Pflaumenkompott (die letzten beiden sind vegan).
Beim Weihnachtsmarkt am Spreespeicher kann man schlemmen, ohne ständig das Portemonnaie zücken zu müssen.
© Spreespeicher Event GmbH
Zu trinken gibt es neben Bier, Sekt und verschiedenen alkoholfreien Getränken auch Glühwein, Kinderpunsch, Tee und heiße Schokolade. Toiletten befinden sich in der Mitte und am Ende des Geländes.
Was kostet der Eintritt zum Spreespeicher-Weihnachtsmarkt?
Der Zugang zum Spreespeicher-Weihnachtsmarkt ist begrenzt, damit es nicht überfüllt und anstrengend wird. Daher sind viele Termine auch schon ausverkauft, es gibt aber eine Warteliste. Man kann die Tickets nur online erwerben; eine Abendkasse gibt es nicht.
Geöffnet ist täglich von 17 bis 22 Uhr. Es gibt zwei Einlassfenster, die unterschiedlich viel kosten. Wer direkt um 17 Uhr kommen möchte, zahlt 39,90 Euro, um 18.30 Uhr kostet’s 33,90 Euro und ab 20 Uhr kostet der Eintritt 24,90 Euro. Man darf dann jeweils bis zum Ende bleiben. Kinder unter sechs Jahren kommen kostenfrei rein. Größere Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren zahlen um 17 Uhr 33 Euro, um 18.30 Uhr 22 Euro und um 20 Uhr 17 Euro. Hunde dürfen übrigens nicht mitgebracht werden.
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