Weil Geld für Schulen fehlt

GEW plädiert für höhere Steuern

Martin Klesmann
1 Min

Wenn die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) rechnet, wie viel Geld für eine gute Schule nötig ist, darf man sich auf einiges gefasst machen. Die Berechnung, die der GEW-Vorsitzende Hartmut Schurig gestern präsentierte, kam auf stolze 660 Millionen Euro. Jährlich. Schon jetzt gibt Berlin pro Jahr gut zwei Milliarden Euro für Bildung aus. Doch Schurig will mehr: Kleinere Klassen, der Ausbau des Ganztagsbetriebs in den Klassen 5 und 6, mehr Erzieher sowie eine Lehrervertretungsreserve von zehn Prozent. Auch die Lernmittelfreiheit soll wieder her. Dafür müsste Berlin zwingend seine Steuereinnahmen erhöhen, so Schurig.Laut GEW werden derzeit 4,7 Prozent des Berliner Bruttoinlandsproduktes in die Bildung investiert. Im Bundesdurchschnitt seien es nur 4,5 Prozent. Deutschland belege dabei nur Platz 20 von 28 OECD-Staaten. Auf dem Bildungsgipfel 2008 seien deutliche Steigerungen vereinbart worden, so Schurig. (mak.)

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner