Bundibugyo-Variante

Weißes Haus kontert Ebola-Bericht über Charité-Patienten scharf: „Absolut falsch“

Sprecher dementiert: Arzt wurde nicht die Einreise in die USA verweigert. Mittlerweile sind seine Frau und die vier Kinder in Berlin in Isolation – bisher negativ getestet.

3 Min
Der Eingang zum Campus Virchow-Klinikum der Charité in Berlin. Ein Ebola-Patient und seine Familie befinden sich dort in einer Sonderisolierstation.

Der Eingang zum Campus Virchow-Klinikum der Charité in Berlin. Ein Ebola-Patient und seine Familie befinden sich dort in einer Sonderisolierstation.

© Soeren Stache/dpa

Durfte Peter Stafford nicht in die USA zurückkehren, weil die Behörden des Landes dies ablehnten? Der Arzt hat sich in der Demokratischen Republik Kongo mit dem Ebola-Virus infiziert. Auf Bitten der US-Gesundheitsbehörde (CDC) wurde er nach Berlin verlegt, wo er an der Charité in einer Sonderisolierstation behandelt wird.

Die Washington Post hatte berichtet, Stafford sei die Einreise in die USA verweigert worden. Die Zeitung berief sich auf fünf anonyme Quellen, die in den Fall involviert gewesen sein sollen. Deshalb sei der Patient mit Verzögerung schließlich nach Deutschland gebracht worden. Das Weiße Haus habe sich besorgt gezeigt, die Bevölkerung der Vereinigten Staaten könne in Angst versetzt werden.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*