Nur sehr wenige Menschen haben bisher in Berlin und Brandenburg ihr Geschlecht von männlich oder weiblich auf die dritte Möglichkeit „divers“ ändern lassen. In der Hauptstadt gab es 137 entsprechende Einträge im Melderegister (Stand: Ende 2022), wie ein Sprecher der Innenverwaltung mitteilte. Dies seien 0,0037 Prozent der rund 3,7 Millionen Einwohnern in Berlin.
Die meisten der Divers-Einträge stammten von Menschen zwischen 20 und 50 Jahren. Divers-Einträge für Neugeborene gab es den nach Angaben des Sprechers nicht. Vor knapp drei Jahren, im März 2020, waren im Melderegister erst 43 Menschen als divers erfasst worden. Im April 2022 waren es 106, wie der Senat damals auf Anfragen von Abgeordneten mitgeteilt hatte.
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So viele „divers“-Einträge gab es in Brandenburg
Seit Januar 2019 kann man die Kategorie „divers“ ins Geburtenregister eintragen lassen. Dies hätten in Potsdam bislang drei Menschen im Alter zwischen rund 36 und 42 Jahren genutzt, teilte eine Sprecherin mit. Das seien 0,0016 Prozent bei mehr als 186.200 Einwohnern. In Oranienburg hat sich laut Angaben eines Sprechers ein Mensch in diesem Jahr zum ersten Mal als „divers“ umgemeldet. Keine Einträge hingegen gebe es aktuell in Strausberg und in Prenzlau, wie Stadtsprecher erklärten.
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