Eine Kundgebung mit Hindernissen erlebten etwa 40 Rechtsextreme am Freitagabend in Mitte. Beschützt von rund 600 Polizisten lauschten sie an der Weydingerstraße vor dem Redaktionshaus der Zeitung Junge Welt und in der Nähe der Zentrale der Linkspartei den Worten von Udo Voigt.
Der NPD-Chef nutzte den Jahrestag des Arbeiteraufstandes in der DDR dazu, um gegen Kommunisten und Kapitalisten zu hetzen. Rund 300 Menschen protestierten und beschallten die Nazis mit Musik, sodass die Rede Voigts noch unverständlicher wurde. Von einem Dach wurden die Rechten zudem mit Wasserbomben eingedeckt. Am Schluss kam es zu Rangeleien und Festnahmen. Eine ähnliche Kundgebung zum selben Anlass gab es auch in Dresden.
Berliner Zeitung, 18.06.2011
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