Eine saubere und sichere U-Bahn: Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. In Berlin ist es anders: Hier sind diese grundlegenden Standards ein 700.000 Euro teures Modellvorhaben wert und Anlass für hochrangig angesiedelte Pressetermine. Mehr als drei Monate nach dem Start eines Pilotprojekts gegen Schmutz und Kriminalität auf dem Südteil der U8 haben die Verantwortlichen am Donnerstag eine positive Bilanz veröffentlicht. Damit nicht genug: Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und der Senat kündigten an, dass das Projekt auf alle 24 Bahnhöfe der übel beleumundeten Strecke ausgedehnt wird. Doch wenn das klappen soll, müssten alle Berliner mitspielen.
Verkehr
Weniger Dreck auf der U8: „Nur fegen reicht nicht aus. Man muss auch wischen“
Mehr Sicherheit, mehr Sauberkeit: Die BVG weitet das Projekt auf der U8 aus. Doch sie hat einen Wunsch an die Berliner Fahrgäste. Aktivisten sorgen sich um die Wohnungslosen.
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Unterwegs in der U-Bahn-Linie 8: Reinigungskräfte und Sicherheitsleute der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) im U-Bahnhof Hermannstraße in Neukölln.
© Jens Kalaene/dpa
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