Wirtschaft

Weniger Urlaub, kein Lohnausgleich: Was der VW-Chef den Beschäftigten zumuten will

Volkswagen kündigt zehn von 13 Tarifverträgen. Besonders der Manteltarifvertrag betrifft grundlegende Arbeitsbedingungen. Konzern und IG Metall erzählen dazu zwei unterschiedliche Geschichten.

Ralf M. Ruthardt
Ralf M. Ruthardt
6 Min
Volkswagen streicht nicht nur Stellen und schließt Werke in ganz Deutschland, auch fast alle Tarifverträge werden gekündigt.

Volkswagen streicht nicht nur Stellen und schließt Werke in ganz Deutschland, auch fast alle Tarifverträge werden gekündigt.

© Sebastian Kahnert

Volkswagen verschärft den Sparkurs. Der Autobauer hat zum Jahresende einen Großteil seiner Haustarifverträge gekündigt. Nach Angaben der IG Metall sind zehn von 13 Tarifverträgen betroffen. Dazu zählt auch der Manteltarifvertrag. Das ist jener Vertrag, in dem grundlegende Arbeitsbedingungen für mehr als 100.000 Beschäftigte der Volkswagen AG in Deutschland geregelt sind. Die Beschäftigungssicherung bis Ende 2030 bleibt nach Angaben des Unternehmens ausdrücklich unangetastet.

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