Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Renegatentums – so könnte der Band „Wenn das Denken die Richtung ändert. Warum wir nicht mehr links sind“ beginnen. Doch es ist kein Manifest, eher ein persönliches Buch. 14 öffentliche Personen erzählen, wie sie „erwachsen“ wurden, und das bedeutet hier: nicht (mehr) „links“, in Anführungszeichen.
Literatur
„Wenn das Denken die Richtung ändert“: Ideologen sind immer die anderen
Eine Buchempfehlung für „Wenn das Denken die Richtung ändert“, herausgegeben von Ulli Kulke und Reinhard Mohr. Allerdings mit ein paar Einschränkungen.
Katharina Körting
5 Min
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Trifft gewitzt den sich moralisch überlegen wähnenden Gegner: Kabarettist Dieter Nuhr
© dpa/Marcel Kusch
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